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Aufgaben der Jagd

Die Aufgaben der Jagd sind heute vor allem die Erhaltung eines an die land- und forstwirtschaftlichen Gegebenheiten angemessenen, artenreichen und gesunden Wildstandes und die Erhaltung stabiler Lebensräume. Alle jagdlichen Maßnahmen ziehen auf eine nachhaltige, ökologische und wildtiergerechte Bewirtschaftung ab.
 

Jagd ist nachhaltig

Die Jagd muß sich heute für die nachhaltige Nutzung von nicht gefährdeten Wildarten in ihren artgemäßen und naturnah gestalteten Lebensräumen einsetzen. Viele jagdwirtschaftlichen Maßnahmen sind daher Maßnahmen des Naturschutzes zur Verbesserung von Biotopen (Anlage von Hecken, Pflanzen von Obstgehölzen etc.) und zur Bewahrung der Artenvielfalt.
Zur Erfassung der aktuellen Bestandsdynamik bedient sich die Jagd fachlich anerkannter Wildtier-Monitoring-Methoden. Die Rückkehr ehemals heimischer (autochthoner) Arten wird prinzipiell gut geheißen und gefördert. Beispiele sind dafür der Braunbär, Luchs, Wildkatze u.a.m.
 

Die Jagd ist weidgerecht (Wildtiergerecht)


Wildtiergerechtigkeit, das heißt, die Achtung des Wildtieres als Mitgeschöpf, kann der Öffentlichkeit nicht durch beharrliche Reproduktion jagdlicher Bräuche vermittelt werden. Vielmehr sollen Jäger ihr Handwerk verantwortungsbewußt und beispielhaft ausüben. Dazu gehört, dass Wildtiere, möglichst effizient und tierschutzgerecht (ohne zu leiden) erlegt werden.
 

Die Jagd ist ökologisch


Ziel eines zeitgemäßen Wildtiermanagements ist, einen umfassende ökologische Sichtweise auf Lebensräume zu haben, in denen man durch die Jagdwirtschaft eingreift. Dabei sind vor allem die natürlichen Gegebenheiten von Flora und Fauna zu berücksichtigen, um stabile und vitale Lebensgemeinschaften in der Kulturlandschaft auszubilden.
Vitalität von Lebensgemeinschaften meint nicht nur die Trophäenstärke der Wildtiere, sondern die gesamten Lebensumstände (Populationsdynamik, Gesundheit etc.). Auch die ökologische Tragfähigkeit der Lebensräume und die natürlichen Räuber-Beute-Beziehungen innerhalb der Lebensräume müssen im modernen Wildtiermanagement berücksichtigt werden. Das ökologische Gleichgewicht steht im Mittelpunkt aller menschlichen Eingriffe. Die Jagd ist heute ein bedeutender Bereich des Naturschutzes!

JägerNochmal die Frage, warum Jagd ?

 

  • Weil es für mich ein besonderes Erlebnis ist, Tiere im natürlichen Lebensraum zu beobachten.
  • Weil ich die ökologischen Zusammenhänge in der Natur entdecken möchte.
  • Weil ich mich gerne in Feld, Wald und Flur aufhalte.
  • Weil ich mich dem Arten- und Naturschutz verpflichtet fühle und mich für die Herausforderung der Erlegung von Wildtieren stellen möchte.
  • Weil ich meine jagdlichen Erlebnisse gerne mit Freunden teilen möchte.

 


Die Jagd in Deutschland unterliegt gesetzlichen Regelungen im Bundesjagdgesetz und den Landesjagdgesetzen. Die Jagd als einer der ursprünglichen Arbeitsprozesse des Menschen erfolgte historisch aus unterschiedlichen Gründen. Auch heute sind die genannten Motive weiterhin nebeneinander zu finden. Jedoch ist darüber hinaus ein wesentlicher und gesetzlich verpflichtender Bestandteil der Jagd die Hege. Dazu gehören beispielsweise die Fütterung des Wildes in Notzeiten und die Anlage von Wildäckern, womit der Nahrungsengpass im Winter überbrückt werden soll. Dieser entsteht vor allem dadurch, dass den Tieren ihre natürlichen Nahrungsquellen durch Winterbrache und überbaute Tallagen nicht mehr zugänglich sind. Weiterhin werden im Rahmen der Hege auch Maßnahmen ergriffen, die dem Naturschutz dienen. Dazu zählen Maßnahmen zum Schutz wertvoller Biotope, Biotopverbesserungen (etwa durch Anlage von Hecken) und Renaturierungen.

(Quelle:  Wikimedia Foundation Inc.)

 

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Fazit . . .

Die Jagd ist aktiver Naturschutz . . . .
Hirsch 004
Die Jagd ist nach-
haltig . . .